13.10.2014. "Sehr oft erlebe ich Anbetungszeiten, in denen die Band zwar großartige Musik zum Besten gibt und der Lobpreisleiter sich völlig in der Anbetung verliert, aber wenn ich mich umsehe, dann sehe ich viele Leute, die kaum selbst einen Ton von dem herausbringen, was vorne gesungen wird."

Graham Kendrick, Veteran und Gründervater der weltweiten Contemporary-Worship-Bewegung, geht in diesem kurzen Video der Frage nach, warum Anbetung in unserer Zeit immer weniger durch gemeinsamen Gesang und immer mehr von Bünnenperformance geprägt ist. Dabei nimmt er sowohl die Veränderungen in unserer Gesellschaft in den Blick, in der "gemeinsames Singen" immer mehr zu einer kulturell fremden Erscheinung wird, aber auch die Frage nach der "Singbarkeit" unserer Lieder, und schließlich die Frage nach der Wirkung von Bühnen,  Leinwänden und Bands auf die Haltung der Anbeter. Ein etwas unbequemer, aber sehr sehenswerter Zwischenruf eines großes Lobpreisleiters.

 

 

   
© G. Baltes / T. Schröder

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