Nein, dieser Artikel gibt dir keine Sammlung von guten neuen Ideen. Er enthält kein Rezept für den idealen Jugendgottesdienst. Auch keine praktischen Tips für den nächsten Sonntag. Und keinen Programmvorschlag zum Nachmachen. Nichts derartiges: Er soll dir Mut machen, selbst neue Ideen zu entwickeln. Einmal etwas weiter zu denken als nur bis zum nächsten Termin, der vorbereitet werden muss. Weiter als bis zum nächsten Halbjahresprogramm, das geplant werden will. Er soll dir Mut machen, einmal in die Zukunft zu blicken und dir die Frage stellen: Wie werden eigentlich unsere Jugendgottesdienste morgen aussehen? Oder besser: Wie sollen sie aussehen? Es ist ja wie mit dem Zähneputzen: Wenn du auch morgen noch kraftvoll zubeißen willst, musst du heute die richtige Zahnpasta kaufen. Und wenn du auch morgen noch lebendige Gottesdienste feiern willst ... Was wir heute brauchen, sind gute neue Ideen für die Gottesdienste von morgen.

Das Thema Anbetung ist schon früh in mein Leben getreten. Meine Eltern haben intensiv in der örtlichen Kirchengemeinde mitgearbeitet. Neben dem Kindergottesdienst, den mein Vater jahrelang leitete, wurden wir bald in den Erwachsenengottesdienst mitgenommen - meist zu besonderen Anlässen. Jeder Gottesdienst hatte im Eingangsteil die Anbetung des dreieinigen Got- tes: »Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.« Sicher- lich habe ich als Kind noch nicht die volle Bedeutung dieser Worte erfasst. Aber ich wurde davon geprägt. Das Erste, das wir Gott bringen sollen und müssen, ist Lob und Anbetung.

As we worship we will change. Beholding is becoming. The more we look to Jesus and spend time adoring Him; the more we unpack the Scriptures to ponder upon His character and nature, the more we will share His heart and obey His commands. Genuine worship will not only lead to our lives, but also our society, being transformed.

Ich bin zu einem Anbetungsgottesdienst eingeladen, den eine neu entstandene überkonfessionelle Gemeinde in Calden bei Kassel veranstaltet. Ich bin etwas befangen, habe ich doch schön öfters von sehr merkwürdigen Anbetungstreffen anderer Gruppen gehört und selbst bei zwei solcher so genannten Lobpreis-Gottesdienste teilgenommen. Fasziniert haben sie mich nicht, es wirkte doch alles sehr aufgesetzt, gekünstelt und konzentrierte sich stark auf die Macher. Motiviert, mich auf dieses erneute Experiment überhaupt einzulassen, hat mich ein junger Mann, den ich als ernst zu nehmende Person kenne und der mir diesen Kreis empfohlen hat.

Intimacy - it’s become a hot word in worship today around the world; it’s almost a fad among people making worship recordings. But what is real intimacy that is not just a trend?

At it’s simplest, intimacy in worship means that we express our devotion, usually through singing to God. For some of us, singing intimate ’first person’ songs to God has become very common, but if we look back a few years, we remember that it wasn’t always so. For most of my life, I remember singing songs in church about God, or singing songs that were exhortations to live better.

   
© G. Baltes / T. Schröder