Ich habe schon oft Sätze gehört wie: 'Lasst uns mal jetzt zwei Lobpreislieder singen und dann steigen wir in die Anbetung mit einem ruhigen Lied ein.' Nicht, dass dieser Satz grundsätzlich falsch wäre. Aber Anbetung hat mit der Lautstärke oder der Geschwindigkeit eines Liedes grundsätzlich überhaupt nichts zu tun. Ich kann anbeten mit einem sehr ruhigen Lied, ich kann es aber genauso mit einem sehr lauten und richtig wilden Lied. Und - zur Enttäuschung aller Lobpreismitarbeiter - ich kann es auch ganz ohne Musik.


Anbetung hat nichts damit zu tun, dass jemand von vorne irgendwelche Gefühle bei den Gemeindeschäfchen auslöst. Es ist ja durchaus schön, wenn Sie in Ihrer Gemeinde einen Klasse-Lobpreisleiter haben, der ziemlich tolle Harmonien auf dem Keyboard hinzaubert und der dann noch mit seiner leicht gebrochenen Stimme irgendwas säuselt, was in Ihnen schöne Gefühle auslöst. Vielleicht sind Sie ja auch selbst der Lobpreisleiter, der ziemlich tolle Harmonien auf dem Keyboard hinzaubert, mit leicht gebrochener Stimme irgendwas säuselt und in Ihnen schöne Gefühle auslöst...

Um jetzt aber nicht immer nur auf den armen Lobpreisleitern rumzuhauen, wollen wir einfach mal versuchen, eine Definition für Anbetung festzulegen. (...)

Autor: Klaus Fischer

Jahr:

Update: 04.04.2006

weitere Infos: http://www.glaube.de/artikel/thema///was_ist_anbetung.html

   
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